Erste Erfolge mit guten Behandlungsergebnissen zeigt das integrierte Versorgungsprogramm der Betriebskrankenkassen (BKK) für Patienten mit chronischen Rückenschmerzen im Raum Dortmund. Das hier Ende 2009 gestartete Programm hat das Ziel, die Lebensqualität dieser Patienten zu verbessern bis hin zur Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit. Das Versorgungskonzept „BKK-Rückenschmerz“ wird derzeit an sechs Standorten Nordrhein-Westfalens umgesetzt. Ein Standort davon ist Dortmund, mit landesweit ersten Ergebnissen (weitere Standorte: Duisburg, Gelsenkirchen, Köln, Leverkusen, Velbert).
Wie die BKK-Vertragsarbeitsgemeinschaft NRW in Dortmund mitteilte, konnten bei knapp 62 % der Patienten „sehr gute“ bis „gute“ Behandlungsergebnisse erzielt werden. Leicht gebessert hatte sich der Gesundheitszustand bei rd. 20 %, nicht gebessert bei rd. 18 %.
„Die ersten Ergebnisse zeigen,“ so Reinhard Brücker, Vorsitzender der BKK-Vertragsarbeitsgemeinschaft NRW, „dass durch die enge und gute abgestimmte Kooperation zwischen Orthopäden/Schmerztherapeuten sowie Physio- und Verhaltenstherapeuten chronische Rückenbeschwerden nachhaltig gemindert werden können“.
Kern dieses Versorgungsprogramms ist die Zusammenarbeit zwischen Orthopädie, Schmerztherapie, Verhaltensmedizin und Physiotherapie am selben Ort, am selben Tag. Hinzu kommt ein ärztlich geleitetes, strukturiertes Therapieprogramm mit aktivierenden Maßnahmen und verhaltenstherapeutischen Behandlungselementen wie z. B. Schulungen, Krankengymnastik, psychologische und soziale Betreuung, arbeitsplatzbezogene Therapie, regelmäßige Teamsitzungen.