Ein Blick in die Zukunft der eGK

Die elektronische Gesundheitskarte wird in einem 2. Schritt mit einer Online-Anbindung ausgestattet – voraussichtlich allerdings erst im Jahr 2016. Dann kann die zweite Generation der eGK mittels Mikroprozessor-Chip wie ein Minicomputer die Daten und Informationen verarbeiten. Damit sind viele weitere Funktionen der elektronischen Gesundheitskarte möglich. Erst mit der Online-Anbindung hat die eGK ihre volle Funktionsfähigkeit erreicht. Hierzu gehören zum Beispiel: elektronisches Rezept, Arzneimitteldokumentationen, elektronische Patientenakte einschließlich der Diagnosen, Daten über Befunde, Röntgenbilder und Laborbefunde. Aber es können auch Daten, die dem Versicherten wichtig sind, auf die eGK gespeichert werden, wie eine Patientenverfügung oder das Einverständnis zur Organspende.

Mit der Anwendung der eGK im Onlinebetrieb wird die Eingabe einer PIN-Nummer erforderlich, die den Zugang zu den gespeicherten Daten erst möglich macht. Sie erhalten rechtzeitig vor dem Online-Betrieb von uns Ihre persönliche PIN-Nummer.

Allein Sie entscheiden, wer die Daten auf Ihrer eGK außer Ihnen einsehen darf. Niemand kann also ohne Ihr Einverständnis auf die freiwilligen Daten Ihrer elektronischen Gesundheitskarte zugreifen. Der Schutz Ihrer Gesundheitsdaten hat höchste Priorität!

Mit 70 Service-Centern und Beratungsstellen im ganzen Bundesgebiet bieten wir ein flächendeckendes Netz. Ein Netz, das Sie immer auffängt. Wenn Sie unsicher sind, wie Sie sich in Gesundheitsfragen entscheiden sollen – Ihre BKK vor Ort ist für Sie da.